Königspinguine

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Königspinguine

Der Königspinguin ( Aptenodytes patagonicus ) besiedelt die Inseln der Subantarktis, wo seine Bestandsgröße auf etwa 2 Millionen Tiere geschätzt wird. Er gehört zur Gattung der Großpinguine, da er 75 bis 95 cm groß und 15 kg schwer werden kann. Somit ist er nach dem Kaiserpinguin die zweitgrößte Pinguinart. Charakteristische Merkmale für den Königspinguin sind sein schlanker Körperbau, sein langer, dünner Schnabel und die orangefarbenen Partien an Hals und Ohren. Kleine Fische, Krill und Tintenfische stehen auf seinem Speiseplan. Der Pinguin jagt in Gruppen etwa 400 Meter von der Küste entfernt.

Im November beginnt der erste Brutzyklus der Königspinguine. Um zu brüten suchen sie einen Ort an flachen Küsten in der Nähe des Meeres auf. Im Dezember legt das Weibchen dann ein einzelnes Ei, was abwechselnd von beiden Elternteilen bebrütet wird. Der pausierende Partner geht dann für zwei bis drei Wochen auf Nahrungssuche. Nach etwa 55 Tage schlüpft dann das Küken aus dem grün-weißen Ei und benötigt viel elterliche Fürsorge. Sie bleiben die nächsten 30 bis 40 Tage zwischen den Füßen ihrer Eltern sitzen, bis ihnen Daunenfedern wachsen. Die Jungen warten in „Kindergärten“, bis ihre Eltern von der Jagd zurückkehren und zur Fütterung rufen. Da die Eltern in den Wintermonaten nur wenig Nahrung finden, müssen die Jungtiere Futterpausen bis zu drei Monaten in Kauf nehmen. Dabei können sie bis zu 70 % ihres Körpergewichts verlieren, ohne dauerhaft Schaden zu erleiden. Nach 10 bis 13 Wochen wandelt sich ihr Daunenkleid in ein Erwachsenengefieder um und sie verlassen die Kolonie. Nach einer Generationsphase beginnen die Eltern im Januar mit dem zweiten Brutzyklus, der wiederum 12 bis 14 Monate dauert. Innerhalb von drei Jahren können die Königspinguine somit etwa zwei Zyklen durchlaufen.

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